Verse

Idee

Hoffnung für den Menschen

Daran, dass es etwas geben wird, was keine Substanz zu eigen hat, könnte ich nicht glauben. Daran, dass es einen Menschen gibt, welcher keinen Zugriff auf die substanziellen Anteile seines Lebens besitzt, kann ich ebenso wenig glauben. So etwas möchte ich keineswegs befürwortet haben.

Ich möchte da lieber an etwas denken, was es für mich schon einmal gegeben hat und was ich auch so erlebt habe. Etwas Wirkliches soll das sein. Es reicht mir bereits zu manchem aus, was dadurch bei mir wahrgeworden ist. Mancher Effekt ist deshalb schon bei mir vollkommen zurecht aufgekommen. Eine Natur erscheint nun einmal gerade wegen ihrer Phänomene als eine Wahrheit vor uns.

Daraufhin habe ich ein eigenes Bild von jenen Begebenheiten meines Daseins erhalten, welches sich von mir gewichten hat lassen. Der Sachverhalt, dass ich es zu beschauen vermocht habe, hat es bei mir ausgemacht, dass ich es auch auszuwerten gewusst habe. Daran erinnere ich mich gerne, was mir für Kräfte zu eigen sind.

Ich gehe davon aus, dass für die Macht eines Menschen über sich und seinen Anteil dieser Welt, unseren Lebensraum und die eigene Aufgabe eine Gleichwertigkeit besteht. Jeder hat dasselbe zu eigen. Jeder hat dieselbe Aufgabe. Ein jeder partizipiert an der gleichen Lebenswirklichkeit.

Da soll uns das Recht der anderen Leute etwas gelten. Von diesem Recht leiten wir manches ab, was auch wir tun können. Offenen Auges sehen wir es den Dingen an, was sie bedeuten. Geschlossenen Auges vernehmen wir jene Auffassung des Gegebenen, welche wir zuvor dem Ganzen zugeordnet haben, was für uns eine Gültigkeit besitzt.

Gedanke

Von der Würde

Einen anderen Menschen zu entzaubern, soll meines Erachtens eine Sünde sein. Schwerlich wird dessen Fall daraufhin aufzuhalten sein. Schwierig wird es ihm wahrscheinlich fallen, sich zeitnah aufzurichten und wiederum zu bestehen.

Jener Person, welcher die Achtung vor sich einmal entrissen worden ist, wird es mit Sicherheit schlecht deswegen ergehen. Was wir da die Würde eines Menschen genannt haben, über das sollte nicht gerichtet werden. So habe ich deren Unantastbarkeit verstanden.

Idee

Ein Richtmaß für das Gute

Das Wahre gilt es durchzusetzen, um es einmal bewerkstelligt zu bekommen, dass man etwas schafft. Etwas Richtiges gilt es da zu begründen, auf dass es einmal bekannt sein wird. Hast Du keine falsche Scheu vor den offensichtlichen Widrigkeiten Deines Daseins, dann gehe es an. Unangenehm sollte das Leben für Dich nicht einmal dann sein, wenn Du auf Dich zurückgefallen bist.

Leiste Dir keinen unbegründeten Respekt vor den offenkundig gegebenen Dingen. Auch Du gehörst zur Menschheit dazu und wirst von manchem Menschen als ein Teil von ihr angesehen. Gleiches soll da von uns mit Gleichwertigem erwidert werden, damit die Ordnung Bestand hat. Etwas Gutes soll mit etwas Gutem erwidert werden, aber vom Schlechten mache man kein Aufheben über Gebühr.

Der Ordentliche bewahrt derweil das Gefüge der Ordnung. Als Rechtschaffener bewahrt er so während seines Menschendaseins die Grundlage für sein Urteilsvermögen. Das Gute wird somit von ihm bewahrt und behält unterdessen seine Güte bei. Daraufhin ist etwas entstanden, was von einer gleichen Art gewesen ist. Ein Wort hält dann einer Anfechtung stand, wenn es auf den richtigen Argumenten beruht hat.

Gedanke

Verständnis für den Menschen

Wer eines anderen Menschen Worte und Taten überhöht dargestellt hat, blendet die Menschen damit und sorgt somit dafür, dass sie die wahre Ordnung vergessen werden, wenn sie ihm ihren Glauben schenken. Alle Menschen sind jedoch stets gleich viel wert gewesen. Jedes Leben hat etwas bedeutet.

Dokumentation

Ein guter Wille

Ich kann jeden einzelnen Menschen allein nur dazu ermuntern, im Leben den ganzen Weg in vollständiger Weise zu begehen. Man wird dabei etwas vom Wesen der Dinge erfahren können, was ansonsten leichthin zu übersehen sein wird.

So hat man alsbald seinen Anteil am Gesamten der Welt als eine Wirklichkeit erlebt und kann sich ihr zuordnen, ohne dabei jene Autonomie aufgeben zu müssen, welche unsere Unabhängigkeit von jedwedem Geschehen erhalten hat. Es haben sich unterdessen die Kräfte von uns bei einer Wahrnehmung des Gegenwärtigen gebündelt. Mit Tatkraft sind wir darangegangen, was wir als unser eigenes Werk angesehen haben. Dabei haben wir etwas von uns verwirklicht.

Unsere Existenz ist eine, welche stets zu allen Momenten der Zeit eine Eingabe und eine Ausgabe beinhaltet hat. Beides ist von substanzieller Eigenheit gewesen und hat zudem eine gewisse Wertigkeit für sich zu eigen, welche uns bekannt sein kann. Damit haben wir es angenommen, dass für sie all das etwas Gutes gilt, was uns schon einmal bedingt hat. Um nun zu einer möglichen Auswertung davon zu kommen, was gut ist, suchen wir uns aus dem eigenen Fundus an Materialien dasjenige Stück heraus, für was gerade eine günstige Gelegenheit vorgeherrscht hat, um es zu verwenden. Das Gute setzen wir dafür ein, um etwas zum Guten zu bewegen.

Wir haben die Dinge selbst zu gewichten, welche uns etwas ausgemacht haben. Wir haben dazu das Gegebene vernommen und unterschieden. Zudem haben wir allem einen gewissen Raum belassen, damit es sich zeigen kann, wofür es gut sein wird.

Derweil habe ich meine Schritte vervollständigt. Es ist alles etwas Ganzes gewesen und auch so vor mir erschienen. Daraufhin habe ich es belassen können, wie es gewesen ist. Somit hat sich etwas bei mir geraderücken lassen, was so gewesen ist, wie es einer für diesen Sachverhalt gültigen Wahrheit entsprochen hat.

Da hat es sich mir aufgezeigt, wie ich das finde. Mit gutartigen Gedanken ziehe ich meines Wegs und kann deswegen gut vor meinen Mitmenschen bestehen, weil mir etwas zu eigen ist, was einen eigentlichen Wert besessen hat. Darum ist es den anderen Leuten möglich gewesen, mich zu akzeptieren. Mein Ansinnen wird vernommen, meine Argumente sind derweil von ihnen gehört worden. Etwas Gutes hat seinen Bestand vollkommen zurecht erfahren. Der Umstand, dass wir unseren Willen davon abgeleitet haben, was gut gewesen ist, hat von unseres Geistes Kraft zu einer Einsicht gezeugt. Was dadurch für uns ins Dasein gekommen ist, soll genauso gewesen sein. Es ist eingetreten und hat zugetroffen. Daran haben wir einen glücklichen Umstand erkannt, dass er kongruent zu unserem Wirken erschienen ist.

Wer seiner Natur entsprochen hat, dessen Wille findet seinen Weg, um ihr zu gefallen.

Gedanke

Umgangssprachliches

Vom Verwerfen hat man nichts. Wer nichts hat, der ist auch nichts.

Impuls

Regelmäßigkeit einer Auswirkung

Die Bewegungen des Menschen, wie auch seine Freuden und sein Glück kommen zu einem eigentlichen Ausgleich des Erlebten zustande. Über einen solchen Sachverhalt hinaus bedarf kein Mensch einer weiteren Sache. Alles Zusätzliche dazu hat uns allein nur belastet.

Idee

Übersichtlichkeit des Gegebenen

Aus jeder Richtung kann das Ganze angesehen werden. Das Ganze soll aus jeder Richtung gesehen gutartig ausfallen. Das eigene Leben soll so dazu passen, wie wir die Dinge wahrgenommen haben. Es gilt mir etwas, das Dasein als ein Gesamtes anzunehmen. Wer sein Leben aber auf eine solche Weise geführt hat, der wird manchen Schiffbruch von sich zu verhindern wissen. Das eigene Leben gilt es zwar zu durchleben, jedoch sollen wir die eigentlichen Güter eines Menschen dabei erhalten.

Idee

Vernunft

Warum soll ich anders sein, als es die anderen gewesen sind? Warum sollte ich jetzt nicht gleich wie sie sein? Wer legt so etwas denn fest und wer hat es bestimmt, ob es einer wert sein wird, dass er von jemandem als ein Mensch angesehen werden kann? Ist es in unserem Dasein nicht darum gegangen, sich gegenseitig gut zu kennen? Sollten wir uns etwa nicht wechselseitig anerkennen? Möchten wir so etwas einander nicht zugestehen? Nach welchen glücksverheißenden Momenten haben wir denn im Leben gesucht? - Dann, wenn wir von unseren Mitmenschen hinreichend gut verstanden worden sind, haben sie in der Regel auch etwas von uns anerkannt. Damit haben wir gewisslich eine der Ursachen für ein eigentliches Glück als Mensch bereits erfahren. Wer jemanden richtig gekannt hat, weiß auch etwas von ihm zu berichten, was wahr genannt werden kann.

Gedanke

Eine immanente Macht

Manche Stunde der Betrachtung meiner Werkschau hat mir schon einen inneren Halt gespendet. Ich glaube an jene den Dingen innewohnende Kraft. Eine solche beruht gewisslich auf einer Ordnung der Begebenheiten bei mir. Eine Darstellung des Gegebenen bewirkt auch etwas für mich, so ich sie beschaut habe. Da beachte ich es, was mir dadurch als wahr erschienen ist. Das ist etwas gewesen, was vollkommen zurecht manche Regung bei mir freizusetzen vermocht hat. Da habe ich es angenommen, was mir dabei eingekommen ist. Als ein Phänomen habe ich es anerkannt und es meiner eigenen Natur zugeordnet, dass es bei mir erschienen ist. Während ich hieran lesender Weise verweilt habe, sind manche Dinge in mein Leben eingetreten, welche eine regelrechte Bewandtnis für mich zu eigen haben. Das Betrachten meiner Werke hat mir zeitweilig schon eine besondere Kraft erfahrbar gemacht, welche davon ausgegangen ist. Dann habe ich mir mittels eines Moments des Gewahrseins eine mir verfügbare Stärke zu verleihen gewusst. Eine solche habe ich anerkannt, wie sie für mich erschienen ist. Einen damit verbundenen Eindruck setze ich hernach wiederum bei Werk um. Somit ist alles bei mir aus demselben Kein entstanden. Manche Wurzel davon ist gediehen und hat mich nachhaltig versorgt.

Idee

Ein Glück

Wer geradlinig gewesen ist, hat schon einmal 'Nein' zu sagen. Wer dankbar sein möchte, hat schon einmal zu klagen. Wer seine Dinge richtig gemacht hat, macht sie von sich aus.

Sprachgestaltung

Zukunft schaffen

Sei Deiner Seele ein Haus.

Sei Deiner Seele ein Zimmer.

Sei Deiner Seele eine Landschaft.

Gehabe Dich wohl.

Dokumentation

Maßhalten

Ich bin nicht bereits als ein Künstler geboren worden. Ich habe mich lediglich den Künsten mit meiner Zeit gewidmet. Dennoch habe ich sie für mich zu einem Metier gemacht, welches ich sehr zu schätzen weiß. Es hat meinem Wunsch entsprochen, dass ich mich mit ihr befasst habe. Nichts Unmögliches bräuchte ich damit zu bewegen. Vielmehr möchte ich mir selbst in meinem Dasein mit meinem Wirken gerecht sein.

Manche Notlage habe ich schon erfahren. Dann bin ich wieder und wieder auf den ursprünglichen Zustand von mir zurückgefallen und habe mich gesammelt. So habe ich es mehrfach erlernen müssen, auf was davon ich bauen kann. Mancher Verzicht ist mir abverlangt worden. Ich habe mit Wenigem auskommen müssen. Die Fragestellung, ob meine Talente von anderen Leuten als eine Begabung angesehen worden sind, habe ich nicht selbst zu beantworten vermocht. Es hat mir jedoch nicht jeder seine Anerkennung für meine Arbeiten versagt.

Impuls

Bescheidenheit

Hat das Leben einen Sinn? - Ja, es ist gut. Ich finde, dass es schön ist. Es ist alles recht so, wie es ist.

Einen tieferen Gedanken über das Glück eines Menschendaseins habe ich bisher nicht aufgefunden.

Vers

Karma oder eine Vernunft des Schicksals

Ein einziges Leben, geführt wie ein Pharao, führt, wie ich finde, zu über tausend Leben in Knechtschaft und Sklaverei.

Ein einziges Leben, geführt in völliger Freiheit, führt, wie ich finde, zu über hundert Leben in bedingter Knechtschaft.

Ein einziges Leben, gelebt für den Genuss, führt, wie ich finde, zu vielen Leben in Verbitterung.

Ein Leben voller Wissen löscht wohl kaum schon die Schuld eines Lebens in Unwissen aus.

Das Leben als ein Diener Gottes zu führen, löscht wohl kaum schon die Schuld aller Leben ohne Dienstbarkeit seinem Herrn gegenüber aus.

Sei aber dennoch ein Diener Gottes. Handle stets getreu Deinem eigenen Wissen. Befreie Dich von allen Arten der Falschheit. Löse das Verkehrte auf. Das wäre so gut für Dich.

Sei besser kein Pharao. Zügle Dich auch, wenn es um ein Ausleben Deiner Freiheit gegangen ist. Mancher Untergang soll Dir so erspart bleiben.

Enthalte Dich von schädlichen Genüssen. Das soll Dich stärken können.

Gedanke

Etwas ordentlich machen

Einen in wahrhaftiger Intention geschriebenen Text erkennt man daran, dass die Leute ein Lied davon zu singen gewusst haben, was er besagt hat. Dazu ist es gekommen, weil sie es erkannt haben, was ihnen davon bekannt gewesen ist.

Idee

Eine einfache Kenntnis

Es soll kein schlechtes Bild gegeben haben. Es wird aber eine Vielzahl an unterschiedlich guten Situationen zur Betrachtung eines Werks gegeben haben. Da finden wir allein nur selten einen Zugang dazu, was andere gesehen haben. Wir würden es auch nicht in Erfahrung bringen können, was sie den Dingen angesehen haben.

Was wir erst einmal für uns erschlossen haben, sollen wir bewahren. Jene Denkwege, welche uns zu eigen sind, möchten wir auszuleuchten wissen.

Dazu soll es von Bedeutung sein, auf was wir Wert gelegt haben. Allein nur etwas Gutes kann auch etwas dazu Vergleichbares freisetzen.

Gleichheit

Jeder Mensch hat die Pflicht, seine Berechtigungen zu bewahren und sich gegen deren Einschränkung zu erwehren.